Rückblick auf den Umweltwirtschaftsgipfel 2019

Intelligent verschwenden statt einfach nur sparen

Häuser, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen, Flatrate-Wohnen inklusive E-Mobilität, radikale Vereinfachung der verbauten Technik – auf diesen einfachen Nenner brachte Prof. Timo Leukefeld, Energiebotschafter der Bundesregierung und Pionier für vernetzte Energieautarkie, das Wohnen der Zukunft. Während des neunten Umweltwirtschaftsgipfels zum Thema „Intelligenter Umgang mit Energie und Ressourcen in der Klimakrise“ in der Handwerkskammer Hamburg am 25. Juni 2019 wurde klar: Diese Zukunft hat bereits begonnen!

Klima-und Umweltschutz im Fokus

Vor rund 100 Teilnehmenden aus dem Netzwerk der Hamburger UmweltPartnerschaft sowie der Hamburger Wirtschaft, Verwaltung und Politik entwarf Leukefeld seine Vision von vernetzter Energieautarkie. Möglich, dass er mit seinen Thesen während des ersten Umweltwirtschaftsgipfels im Jahr 2003 nur ein müdes Lächeln der Gäste geerntet hätte. Damals, so erinnerte Handwerkskammer-Vizepräsident Martin Hildebrandt, hätte keiner der Anwesenden geglaubt, dass sich das öffentliche Interesse derart stark dem Klima- und Umweltschutz zuwenden würde. Heute sei die Einsicht gereift: „Wir werden alle gute Umwelthandwerker sein müssen“, so der Gastgeber. Zwar stelle das Handwerk schon heute die größte Gruppe der UmweltPartnerinnen und UmweltPartner, aber „da ist noch Luft nach oben“, machte Hildebrandt klar.

 

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https://www.hamburg.de/veranstaltungen-umweltpartnerschaft/12763100/umweltwirtschaftsgipfel2019/